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Ein Beitrag von www.unbekannter-bergbau.de
  

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Wirklich "unbekannt"... 

...und deshalb auch im Sinne unserer Internetseite war dieser "Uraltbergbau" wohl fast allen - abgesehen von wenigen Spezialisten und Heimatforschern. Und auch wenn manche Freiberger es vielleicht nicht wirklich gerne hören werden:
 


Faksimile Freie Presse vom 5.2.2011
 

In den letzten Monaten gab es schon eine ganze Reihe von Pressebeiträgen zum Thema. Die Entdeckungen haben seitdem einiges bewirkt, zum Beispiel einen Kooperationsvertrag zwischen Oberbergamt und Landesamt für Archäologie. Und nicht nur die Archäologen sind der Meinung:
 


Faksimile Freie Presse vom 20. September 2010
 

Klar: Wir auch. Deshalb haben wir die Chance genutzt und in eine der Sanierungsbaustellen einmal hineingeschaut. Im Folgenden geben wir ein paar allgemeine Informationen weiter und wollen allen, die diese Gelegenheit noch nicht hatten, auch einmal einen Einblick in die "Unterwelt" von Dippoldiswalde ermöglichen.

 

Besiedlung und erster Bergbau im Osterzgebirge 

Das sächsisch-böhmische Erzgebirge war bis weit in das Mittelalter hinein ein nur temporär begangenes oder höchstens sehr sehr dünn besiedeltes Gebiet. Erschlossen waren die ausgedehnten Wälder mit Hochmooren, sumpfigen Wiesen und dichtem, fast undurchdringlichem Unterholz nur durch Pfade. Waren es anfangs Pelztierjäger und Honigsammler, die nur zeitweise den auch als "Miriquidi" bezeichneten Wald betraten, folgten schon sehr bald Kaufleute aus den entfernten Metropolen beidseitig des Erzgebirges den Pfaden und auch die ersten Siedler aus dem schon recht eng werdenden Lebensraum im Altsiedelland.

Schon bald mauserten sich die Pfade zu mit Fuhrwerken befahrbaren Wegen, die aus dem Elbtal, dem Halle-Leipziger Raum (Salzstraße), sowie dem Rochlitzer Gebiet (Böhmische Steige) bis in den böhmischen Talkessel reichten, somit die schon sehr lange besiedelten Gebiete miteinander verbanden. Die Wege mußten gesichert werden. Die ersten Rittersitze des Dienstadels, in Feldzügen verdienstvolle Untertanen (einfaches Volk) wurden in den Adelsstand erhoben und gründeten ab dem 13. Jahrhundert Ansiedlungen als Rittersitze, wie die uns heute bekannten Städte Dippoldiswalde, Tharandt, Pirna, Weesenstein oder Lauenstein. Diese Burgen sind teilweise noch heute erhalten. Neben dem ritterlichen Dienstadel und ihrer zugehörigen Gefolgschaft in Form von Bauern, Leibeigenen und Handwerkern betrieben auch die Zisterziensermönche die Landnahme für den Ausbau ihres Einflussgebietes. Klöster gab es schon in Osek, Altzella und Marienthal. Die Landnahme der Klöster stieß nicht immer auf Verständnis und Wohlwollen der Fürsten, sondern gipfelte recht oft in Streitereien, die zur Beschneidung des klösterlichen Landbesitzes führte.

Mit den ersten Siedlungen traten auch die ersten Erzfunde auf die Tagesordnung und lösten ein Berggeschrei aus. Bergleute gab es ja schon in den Grenzgebieten des Erzgebirges, so in Böhmen wie auch in der Mark Meißen. Woher die ersten Bergleute in das Osterzgebirge kamen, ist heute nicht mehr hundertprozentig feststellbar, doch kann man annehmen, daß auch von Böhmen her das Gebirge bergmännisch erschlossen wurde.

Erste Urkunden bezeugen die Aufnahme des Bergbaus um Dippoldiswalde im Jahre 1266. Dabei ist durch die neueren Funde in diversen Bergsicherungsbaustellen (Elend, Dippoldiswalde) schon seit Anfang der 2000er Jahre der Zeitraum um gut 100 Jahre durch archäologische Funde vordatiert worden, doch mehr dazu an anderer Stelle. Mit der zunehmenden Siedlungstätigkeit und dem Auffinden metallischer Bodenschätze wurde auch eine definierte Grenzziehung zwischen Böhmen und der Mark Meißen erforderlich, die mit dem Vertrag von Eger im Jahre 1459 geschaffen wurde.

Die Erschließung aus der Mark Meißen vollzog sich entlang der Flußtäler von Weißeritz und Müglitz. Neben Zinngraupen in den dunklen Flusssanden entdeckte man auch kleinere Erzlager von Eisen und anderen Metallerzen in den Gehängen der Flußtäler, so in der Gegend von Berggießhübel und Schmiedeberg. In den Flußsanden aufgefundene Gesteine mit Zwitterbändern wiesen den Weg zu den Lagerstätten der Primärerze in den Quellgebieten der Flüsse. Das Altenberger Gebiet ist aber nachweislich von der Böhmischen Seite aus erschlossen worden. Schon seit etwa 1250 hat man in Graupen (Krupka) Zinnstein gewonnen. Gegründet und verwaltet wurde Graupen von Freiberger Patriziern und sächsischen Bergleuten. Die hier geförderten Erze sind in der Mark Meißen, im oberen Müglitztal aufbereitet wurden. Der Gehalt an oxidischem Eisen neben dem Zinnstein im Erz aus der Graupener Lagerstätte färbt bis heute noch den Fluß unterhalb der Seifenwerke und so entstand dessen Name "Rote Weißeritz".

Der Bergbau im Osterzgebirge ist wie in anderen Regionen Sachsens und Europas durch Bergordnungen reglementiert worden. Doch gibt es hier eine Besonderheit: Es wurden zwei Bergordnungen angewandt. Zum einen das Freiberger Bergrecht und zum anderen eine weitere, "private" Bergordnung. Das Nutzungsrecht der im Erdboden vorhandenen Erze, speziell der Münzmetalle, besaß der Kurfürst und Markgraf von Meißen in einem "hohen Bergregal". Im Osterzgebirge gab es mit der Gewinnung von Zinn und Eisen aber auch "unedle" Erze, die nicht zu Münzmetallen verarbeitet wurden und somit auch nicht dem hohen Bergregal unterstanden, sondern deren Abbau und Gewinnung im niederen Bergregal des Freiberger Bergrechts verankert war. Dieses niedere Bergregal hatte der jeweilige Grundeigentümer inne und wurde später auch als "Vasallenbergamt" bezeichnet.

Die Kurfürsten von Sachsen kauften sich ab 1446 in die Herrschaften Bärenstein und Lauenstein ein und übernahmen damit auch Anteile des Zinnbergbaus. In dieser Zeit wurde das in Ehrenfriedersdorf und Geyer bereits gebräuchliche "Zinner- Recht" auf den Altenberger Raum übertragen. Ab 1491 befand sich dann der gesamte Zinnbergbau im Altenberger Raum in kursächsischer Hand. Mit der Aufhebung der althergebrachten Feudalrechte in Sachsen wurde 1851 auch das kursächsische Bergamt Altenberg aufgelöst und dessen Gebiete dem Bergamt Freiberg unterstellt. Mit der Inkraftsetzung des ersten Allgemeinen Berggesetzes für das Königreich Sachsen im Jahr 1869 wurde dann das Oberbergamt Freiberg als alleinige Fachbehörde für den Bergbau im gesamten Kgr. Sachsen geschaffen.

 

Der ältere Bergbau von Dippoldiswalde

Naturräumlich betrachtet gehört Dippoldiswalde zum Osterzgebirge. Geologisch liegt es am östlichen Rand des Freiberger Lagerstättenkomplexes in einem von Graugneisen dominierten Gebiet. Als Stadt wird "Dipps" (wie man in Sachsen oft kurz und bündig die heutige Stadt Dippoldiswalde nennt) erstmalig 1218 in einer Urkunde genannt. Die Entstehung gehtr auf die landwirtschaftlich geprägte Besiedlung in Form eines Waldhufendorfes zurück.

Der Bergbau von Dipps hat erst im sogenannten "Freiberger Bierstreit" 1266 einen ersten urkundlichen Beleg. Bedingt durch die an Silbergehalt recht armen Erze erlangte Dipps nie einen großen Stellenwert in Sachen Bergbau. Die Stadt wechselte des Öfteren den Besitzer und vielmals wurde in den Urkunden auf die Einnahmen aus dem Bergbau verwiesen oder auch auf den Geldbedarf in Form von Zubußen.
 


Dippoldiswalde liegt an der Bundesstraße 170 etwa auf halbem Weg zwischen der Landeshauptstadt und der böhmischen Grenze im Tal der Roten Weißeritz.
  

Territorial betrachtet gehörte Dippoldiswalde zum Bergamt in Glashütte, doch finden sich im 16. Jahrhundert nur vereinzelte Nachrichten zu diesem Umstand. Die jeweiligen Eigentümer der kleinen Stadt verwehrten sich erfolgreich auf lange Zeit  der Einflussnahme des Bergamtes in Glashütte!  Dipps hat selbst als eine Art  "Bergstadt" fungiert, da ja aus heutiger Sicht die bergbaulichen Anfänge schon in die Mitte des 12. Jahrhunderts datiert wurden.

Das Bergamt von Glashütte entwickelte sich nach 1490, war recht klein und auch nur teilweise selbstständig, eher ein Unterbergamt von Freiberg. Auch gehörte kein Zehntenamt wie bei anderen Bergstädten dazu. Dennoch behauptete sich das kleine Amt gegen die einflußreichen Behörden von Altenberg, Freiberg oder Berggießhübel.

 Mit der Grenzbereinigung von 1563 entstanden erstmals klare Verhältnisse über die Grenzen des Glashütter Bergamtes. Glashütte als Sitz eines "Bergamtes" stand immer mit der größeren und wirtschaftlich erfolgreicheren Stadt Dippoldiswalde in einer Art "Konkurrenzkampf". Immer, wenn von Dipps ein Bergwerk aufgegeben wurde - meist wegen der allzu armen Erze, die eine profitable Gewinnung und Aufbereitung zu verhüttbaren Konzentrat nicht zuließen - war Glashütte zur Stelle und versuchte seinen Einfluß geltend zu machen. Selbst Weisungen des Oberberghauptmanns aus dem Oberbergamt in Freiberg wurden von den Bergbautreibenden in Dipps nur unwillig befolgt. Zwischen 1559 und 1563 brach mehrfach Streit zwischen Glashütte und Dipps aus, der nur durch Befehle von "oben" geregelt werden konnte. Bei der Schlichtung der Streitereien ging aber nie (!) eine der beiden Städte als allein überlegen hervor, sondern es wurden die Rechte zu beiden Seiten verteilt und nicht zugunsten von Glashütte und seinem Bergamt!

Weitere urkundliche Nachrichten über den Bergbau in Dippoldiswalde liegen zum "mittleren Sonnenberg" vor, wo neuerliche archäologische Untersuchungen dessen frühe Existenz bestätigten. 1541 werden die Dippoldiswalder Gruben vom Bergmeister Scherber (Mattheus Scherber, Bergmeister in Glashütte von 1537 bis 1546) befahren und als "leer gehauen" vorgefunden, lediglich in der Strosse sei noch etwas Erz. Es folgt der Hinweis, "die Grube werde nur noch für Betrügereien verwendet". Weiterhin wird eine Zeche unter dem Namen "Heilige Drei Könige" 1545 zu Dipps gerechnet und 1548 noch die Zeche "vff der wege scheide zw Dipoldißwalde" erwähnt.

Erst durch die Aktivitäten der Familie von Siegmund von Maltitz (die im Übrigen auch am entgegengesetzten Ende des Freistaats in Wolkenburg erfolgreichen Bergbau betrieb ! ) erlangt Dipps größere Bedeutung. Im Juni 1503 kauft von Maltitz die Stadt und fördert diese und den zugehörigen Bergbau mit großem Eifer. Fast 66 Jahre bleibt Dipps im Besitz der Familie von Maltitz. In dieser Zeit investierten die Maltitzer gewaltige Geldsummen in den Bergbau von Dippoldiswalde. Die Familie, Siegmund von Maltitz nebst seinen Söhnen Siegmund und Heinrich, besaßen in und um Dippoldiswalde mehrfach als Alleininhaber (!)  verschiedene Bergwerke. Es sollen an die 3.500 Kuxe gewesen sein! Neben den Bergwerksanlagen besaß die Familie auch die dazugehörigen Scheidebänke, Pochwerke und auch Hütten in und außerhalb von Dipps, sowie in noch anderen Gegenden.

Siegmund von Maltitz hat sich besonders der Erzaufbereitung angenommen und die Aufbereitung von Armerzen, wie sie für  Dipps charakteristisch sind, wesentlich verbessert.  Maltitz ging von der damals einfach handzuhabenden trockenen Aufbereitung ab und führte um 1505/07 die ersten Naßpochwerke ein (auch in Wolkenburg)  - für die damalige Zeit ein Quantensprung in der technischen Entwicklung! Nun war es möglich, aus den Dippser Armerzen ein sehr sauberes und hoch metallhaltiges Konzentrat für die Verhüttung herzustellen, was sonst nur mit Reicherzen möglich war. Eine Technologie, die bald zum Standard in der sächsischen Erzaufbereitung wurde. Dabei wurden auch schon vorhandene Halden des älteren Bergbaus nochmals mit Gewinn aufbereitet. Die Familie von Maltitz konnte bei all ihren Unternehmungen immer wieder auch besondere Privilegien, wie zeitlich begrenzte Steuererlässe oder die Befreiung vom Zehnten erreichen. 

Um 1520 verstarb Siegmund von Maltitz und seine Söhne Heinrich und Siegmund traten sein Erbe an. Ab 1522 erscheinen keine Silberlieferungen mehr in den Zehntenrechnungen des Glashütter Bergamtes. Folglich müssen sämtliche Gruben von Dipps und Umgebung im Besitz der Maltitzer gewesen sein. Als 1569 Schloß und Stadt nebst Zubehörungen durch Heinrich von Maltitz an den Kurfürst August verkauft wurden, ist auch ein Hinweis auf die Erzaufbereitung und Verhüttung in der Stadt (!) zu finden. Die Schmelzhütte hatte drei Schmelzöfen, einen Treibeherd, vier Blasebälge, ein Wasserrad zum Antrieb der Hüttenmaschinen. Weiterhin werden ein Huthaus, ein Pochwerk mit vier Stoßherden und eine Zinnhütte genannt.

In der Zeit nach den Maltitzern erreichte Dipps nie wieder dieselbe Bedeutung. Außer bei gelegentlichen, guten Erzanbrüchen konnte nie wieder solch ein erfolgreicher Bergbau wie in den 66 Jahren der Familie Maltitz angeschoben werden.

Dennoch gab es in der Zeit von 1559 bis 1576 nochmals eine Blütezeit des Dippser Bergbaus. Überliefert sind Grubennahmen vom Lämmerberg in Dipps wie "Alte und neue Gottesgabe" 1573, "Jesus Sirach" 1559, "Reich Gottes" 1558 und „Osterlamm“ 1559, um nur einige zu nennen. Doch mangelnde Zubußzahlungen der Gewerken und das Treiben von Spekulanten sorgten für eine schnelle Verschuldung und den Niedergang der hoffnungsvollen Unternehmungen. Beim Niedergang der Gruben regte man sogar Gedanken an, die zu dieser Zeit ohne Nutzung dastehenden Tagesanlagen des Bergbaus umzunutzen: So sollte 1598 eine Erzwäsche in Nähe der Dippser  Schmelzhütte zu einer Mahlmühle umgebaut werden.

Im 17. Jahrhundert setzte ein allgemeiner Niedergang des Bergbaus im Osterzgebirge ein. Nicht immer waren nur Kriege schuld an diesem Umstand. Vielerorts fehlte es auch an der Infrastruktur und die Ergiebigkeit der Lagerstätten ließ weiter nach. Die probeweise Zusammenlegung der Vassallenbergämter von Altenberg und Glashütte 1710/11 erbrachten weder für Glashütte noch für das im Glashütter Revier gelegene Dippoldiswalde einen neuen Aufschwung des Bergbaus. Die Gruben am mittleren Sonnenberg gerieten derart in Vergessenheit, daß man sich schon im 18. Jahrhundert bei neuerlichen Aufnahmen alter Gruben, wie der „Alten Gottes Gabe“ 1795 - im Rahmen der Beförderung der Bergfreiheit durch den Sächsischen Staat - nicht mehr erinnerte. Erst einige Tagesbrüche in der Stadt Dippoldiswalde am Anfang des 21. Jahrhunderts holten eine längst vergessene uralte Bergbauepoche in die Gegenwart zurück!

 

 
Einleitung
Befahrung
 

Das Bergbaugebiet „mittleren Sonnenberg“ zu Dipps am Beispiel einer Sanierungsbaustelle
(Untersuchungsschacht 8 im Baufeld Göhler)

Das benannte Areal liegt historisch betrachtet außerhalb der Stadt Dippoldiswalde. Erst durch die weitere Ausbreitung der Stadt kam dieser Bereich des „mittleren Sonnenberg“ zum dichter bebauten Stadtgebiet. Heute verläuft mitten durch das ehemalige Bergbaugebiet außerdem die stark befahrene Trasse der B 170 von Dresden nach Altenberg und weiter über den Kamm in die Tschechische Republik. Eine außerordentlich ungünstige Situation, um Bergbauzeugnisse zu erhalten ! 

Zwar überwiegen dadurch an dieser konkreten Stelle die Interessen der öffentlichen Sicherheit zuungunsten der Erhaltung der Technischen Denkmale und die tagesnahen Grubenbaue müssen dauerhaft standsicher verwahrt - heißt also mit Beton verfüllt werden. Die überraschenden Entdeckungen bei der Aufwältigung der Grubenanlagen während der Sanierung bewirkten aber eine intensive Zusammenarbeit mit dem Archäologischen Landesamt, eine sorgfältige Dokumentation, die Bergung und detaillierte Untersuchung der Fundstücke. Auch wir bedanken uns für die Ermöglichung einer Befahrung der aktuellen Baustelle. Bedauerlicherweise bildet die Bewahrung der eigenen Geschichte in unserer "Bildungsrepublik" heute noch allzu oft nur einen störenden "Kostenfaktor"...

Am „mittleren Sonnenberg“ selbst sind während der Sanierungsarbeiten keine unverritzt anstehenden Gänge mehr, sondern nur ausgeerzte Abbaue im verwitterten Graugneis vorgefunden worden. Wie immer, waren auch hier die Vorfahren gründlich. Die Haupterzänge streichen stehend in einem Abstand von 30 m bis 50 m nahezu parallel zueinander. Dazwischen liegen auch kleinere, meist ebenfalls stehend streichende kleine Gangstrukturen, die durch die Alten mit abgebaut wurden. Meistens haben diese Gänge ein steiles Einfallen von 60° bis 80°. Über die Mächtigkeit der Gänge kann zum jetzigen Zeitpunkt nur spekuliert werden, da es aktuell keinen aussagekräftigen Gangaufschluß gibt.

 


 
Die Skizze vom Bergschadensgebiet am mittleren Sonnenberg ist als schematisch zu betrachten. Das gesamte Gebiet ist in 5 Baufelder gegliedert wovon 4 hier dargestellt und näher bezeichnet sind. Die Grubenfelder mit dem festgestellten Verlauf der Grubenhohlräume sind hell dargestellt.

 

Die Gänge sind durch verschiedene und unterschiedlich lang aufgefahrene Querschläge durch das feste Gebirge miteinander verbunden. Die mehrheitlich in Form von Strossenbauen bebauten Gänge wurden im Mindestmaß von gerade einmal 30 cm (!) ausgehauen. Die anstehenden, von den Alten nicht weiter verritzten und im Gebirge auskeilenden Gänge zeigen Mächtigkeiten von bis zu 40 cm. Die Gangmasse ist jedoch vollkommen verwittert und zersetzt und vom Nebengestein durchsetzt, so das keine Aussage in Bezug auf die ursprünglich anstehende Gangformation getroffen werden kann.

Historisch überliefert sind für das Gebiet Dippoldiswalde drei verschiedene Formationssysteme, die kb - eb Formation, die eba - fba Formation und Ausbildungen der BiCoNiAg- Formation, diese aber wohl nur in Gangkreuzen. Da die Erzgänge durch eine nur geringe tektonische Intensität geprägt wurden, sind diese eher gering mächtig entwickelt. Die Erze waren sehr feinkörnig verteilt in der Gangmasse angereichert und führten bei der einfachen trockenen Aufbereitung als Scheide- und Pocherze zu großen Verlusten an Erz, teilweise bis zu 90%!

Die reichhaltigeren Schar- und Schleppkreuze stellten daher ein lohnenswerteres Ziel für die Alten dar. Hier waren die Gangformationen besser ausgebildet, mit größerer Mächtigkeit und Vorkommen von Reicherzen, sowie dem Auftreten der "edlen" BiCoNiAg- Formation. Als vorherrschendes Erz muß Chalkopyrit (Kupferkies) angesehen werden, erst danach folgen Galenit (Bleiglanz) und verschiedene Silbererze. Aussagekräftige übertägige Mineralaufschlüsse als Vergleichsmöglichkeit sind im Gebiet nicht mehr bekannt, wenn man das nahegelegene Sadisdorfer Bergbaugebiet außer Betracht lässt.

Aufgeschlossen sind die Haupterzgänge mehrheitlich durch kleine Tagesschächte und Strossenbaue, die im Gangeinfallen geteuft wurden und durch die Bergsicherungsbaustellen bisher bis in eine Teufe von 26 m nachgewiesen wurden. Aufgrund der Abstufung der Schächte in einigen durch die Baustelle aufgeschlossenen Bereichen ist zu vermuten, daß die Vorfahren bereits viel tiefer in die Lagerstätte vorgedrungen waren. Hin und wieder entsteht der Eindruck, das Schacht und Strossenbau ineinander übergehen.

Betrachtet man die Abstände der Schächte zueinander auf einem dieser Hauptgänge - sofern das der recht enge Aufschluß einer Bergsicherungsbaustelle überhaupt zuläßt - kommt man zum Schluß, daß, wenn überhaupt eine Grubenfeldaufteilung des jeweiligen Ganges vorgenommen wurde, sehr unterschiedlich große Felder an die Bergleute verliehen wurden. Vermutlich erfolgte der Abbau hier als "Duckelbergbau" (Duckelbergbau, Duckelbau, Duckeln: Abbau von nahe unter der Erdoberfläche liegenden Lagerstätten mittels kleiner, in der Regel runder und nicht ausgezimmerter Schächte, welche bis auf die Lagerstätte abgeteuft werden und von denen aus man die letztere so weit wie möglich zu gewinnen sucht. Quelle: Heinrich Veith, Deutsches Bergwörterbuch, Breslau 1871) Zur Rekonstruktion eines Grubenfeldschemas müssen noch mehr Daten gesammelt werden.

Desweiteren fällt der sorgsame Umgang der „Alten“ mit anfallenden Gruben- und Sickerwasser auf. Penibel und mit höchstem Aufwand wurden „Wasserableitungssysteme“ angelegt, um die Grube möglichst wasserfrei zu halten. Dabei sind aufwendige Gequäle in die Stöße der sehr kleinen Strecken und Abbaue eingearbeitet wurden. Diese fanden ihre Endschaft in steinernen Sammelbecken mit verschließbaren Ablaß zur kontrollierten „Entsorgung“: Auf größeren Strecken und in Schachtfüllörtern wurde mit hölzernen - aus ganzen Stämmen(!) gebeilten - Gerinnen das Grubenwasser geführt und gesammelt. Auch zeichnet sich auf der Baustelle an der Pension Göhler ab, daß es möglicherweise eine durchgehende Stollnsohle gegeben haben könnte, auf dieser das Wasser gesammelt und über einen dafür hergerichteten Schacht zu Tage gefördert wurde. Hier liegt diese Strecke etwa 18 m unter der Rasensohle.

Seit Beginn der 2000er Jahre sind im Gebiet um Dippoldiswalde und im unmittelbarem Stadtgebiet Bergschäden aufgetreten, die eine Sanierung wegen der davon ausgehenden Gefährdung der öffentlichen Sicherheit erforderlich machten. Bei der Sanierung eines Bergschadens in Elend nahe Dipps zeigten sich bereits Hinweise auf ein sehr hohes Alter der bergbaulichen Befunde. Auch ein ganz besonderes Artefakt bereicherte die Fundpalette. Ein in den Gneis gemeißelte figürliche Reliefdarstellung mit einem darauf aufgesetzten, christlichen Kreuz schürte das Interesse von montanarchäologisch tätigen Bergbaufreunden aus dem Raum Freiberg und führte zu ersten dendrochronologischen Untersuchungen, die eine für dieses Gebiet äußerst frühe bergbauliche Epoche belegten.  

Aufgerüttelt durch diese Befunde in Elend bei Dipps begleitete das Archäologische Landesamt die Arbeiten auf den Sanierungsbaustellen mit besonderer Aufmerksamkeit und sicherte weitere, sehr beutende Funde. Die Beschaffenheit der Lokalitäten in Dipps barg besonders viel gut erhaltene Holzfunde, welche sich zur dendrochronologischen Datierung eigneten. Anhand der ermittelten Fälldaten der jeweiligen Hölzer war der Bergbaubeginn in Dipps in der Zeit um 1180 eindeutig belegbar !  Er steht damit im gleichen Zeitfenster mit dem Beginn des Freiberger Bergbaus und einiger anderer Bergbausiedlungen ("erste Bergbauperiode"). Außer den Hölzern des ehemaligen Grubenausbaus fanden sich außerdem etliche Kleinfunde wie Schalen, Seilreste, Keramik, Lederreste und ein großes, gut erhaltenes Stück einer Sprossenfahrt von fast 3 m Länge. Aufgrund dieser Funde sind ab 2011 auf dem Obertorplatz im Vorfeld dessen architektonischer Neugestaltung großflächige archäologische Untersuchungen angedacht. 

 
 
Einleitung
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Bilddokumentation des Untersuchungsschachtes 8 im Baufeld Pension Göhler

 


Dieser Untersuchungsschacht lag im Bereich der Grundstückszufahrt, war der (vorerst) letzte Schacht in diesem Baufeld und ist nun schon seit längerer Zeit verwahrt.
  


Teilskizze der Baustellensituation nach einem Gedächtnisprotokoll. Dargestellt sind die wichtigsten Befunde, die auch in der nachfolgenden Bildersammlung angesprochen werden. Das Streichen der Gangstrukturen folgt in etwa dem Verlauf der Bundesstraße B170 im Bereich der Pension.
 


Die Bruchstelle liegt hinter der Pension Göhler, etwa 20 m vom Gebäude entfernt.
 


Blick von der Einfahrt Dresdner Straße in Richtung Baustelle und Pension.
 


Deutsche Ordnung muss sein! Eine Baustelle ohne Bautafel darf es in Deutschland nicht geben.
 


Die Baustellenausrüstung zur Förderung der Berge bestehend aus Dreibein, Fördermaschine, Schachttisch und Förderband zum Container.
 


Im Vordergrund der Schachttisch mit Kippeinrichtung der Fördertonne und Wetterschutz nebst Radio für den „Haspelknecht“. Die Baustelle der Bergsicherung Freital ist nur mit zwei Mann belegt.
 


Erster Blick durch den geöffneten Schachttisch in die Schachtröhre.
 


Die im Bild sichtbare Wetterlutte führt zur ersten Sohle bei etwa 12 m unter der Rasensohle.
 


Der Bereich der ersten Sohle liegt bei etwa 12 m unter Tage und ist nicht direkt vom Fahrtentrum des Schachtes aus erreichbar. Vom Schachttiefsten führt eine separate Fahrt bis zur Strecke hinauf.
 


Auf dieser Baustelle ist es die einzige Sohle in dieser Tiefe. Eine Fortsetzung in der Gegenrichtung war nicht feststellbar.
 


Das Streckenprofil ist für heutige Verhältnisse äußerst klein.
 


Zum besseren Verständnis mal farbig Umrissen. Der blau markierte Bereich gehört zum originalen Befund und rot ist der Nachriss dargestellt. Der vorhandene Hohlraum selber ist lediglich durch Bergemassen aus den Schächten und der Strossenbaue verrollt.
 


Auf der ersten Sohle angekommen erwartet uns schon eine Überraschung!
 


Der Befahrer, in diesem Fall mal der Autor, steht neben einem bemerkenswertem Gequäle, daß ich bisher in dieser Form hier weder erwartet noch vermutet habe. Es ist heute kaum nachvollziehbar, mit welchem Aufwand hier vor mehr als 800 Jahren sich dem zusetzenden Grubenwasser gewidmet wurde! (Bildquelle: Herr V. Scholz, Sächsisches Oberbergamt)
 


Dasselbe nochmal aus einer anderen Perspektive. Das Wasser ist aus dem Bereich des jetzigen Baustellenschachtes zur Fassungsstelle geleitet worden. Man muss vermuten, dass zu Betriebszeiten vor ungefähr 800 Jahren erheblich mehr Wasser anfiel als heutzutage. Dem Verfasser kam die gesamte Anlage als „trocken“ vor, da kaum Tropfwasser zu beobachten war!
 


Vom Abbau aus abgehende Strecke mit markanter Wassersaige. Profilhöhe ohne Wassersaige etwa 90 cm!
 


Die Strecke auf der anderen Seite des Abbaus. Hier endet auch die anfangs dokumentierte Wassersaige. Es handelt sich vermutlich um den Fassungspunkt der hier zusitzenden Grubenwässer.
 


Wie an dieser Stelle die Grubenwasser gefaßt wurden, wird wohl nur eine Hypothese bleiben!  Die weitere Sanierung wird leider auch hier durch den Nachriß der Strecke alle Befunde beseitigen, anschließend erfolgt die Verfüllung mit Beton.
 


Wir verlassen den Abbau über die bekannte Strecke...
 


...und fahren wieder zum Schachttiefsten, zum nächsten hochinteressanten Punkt auf dieser Baustelle.
 


Blick von der ersten Sohle zum Schachttiefsten. Die hier eingebaute Fahrung ist nur provisorisch und nicht für „normale“ Besucher geeignet.
 


Blick von der ersten Sohle in den mit Beton ausgespritzten Baustellenschacht. Gut sichtbar ist auch das Fahrtentrum.
 


Bei genauem Betrachten des Motivs muss man im schachttiefsten eine Art „Grundstrecke“ vermuten, doch bisher haben sich keine eindeutigen Beweise für diese Technologie gefunden.
 


Blick vom Baustellenschacht in die nördliche Richtung der „Grundstrecke“.
 


Blick aus dem nördlichen Teil der „Grundstrecke“ in Richtung Baustellenschacht. Die Breite der ausgeerzten Gänge beträgt nur selten mehr als 30 cm (!), vermutlich handelt es sich hierbei um Strossenbaue. Aufgrund der Dichte und Menge von Auffahrungen ist eine eindeutige Bestimmung kaum möglich.
 


Die nördliche Auffahrung der „Grundstrecke“ endet an zwei Schächten. Die linke Auffahrung des Ganges ist gerade 30 cm breit!
 


Vom Schacht aus geht noch eine Feldstrecke weiter, die aber zum Zeitpunkt der Befahrung noch nicht zugängig war.
 


Füllort mit zwei Schächten.
 

 
Im Füllortbereich sind die Schachtröhren mittels Vorpfändung gesichert. Ob die Schächte direkt als solche geteuft  oder als Strossenbaue angelegt wurden ist heute nicht eindeutig festlegbar.
 


Füllort des rechten Schachtes,  der in dieser Tiefe auch nicht endet.
 


Der Schacht selber ist zwischen zwei Gangstrukturen geteuft, die aber nur noch schemenhaft sichtbar waren.
 


Gangbereich mit stark verwitterter Matrix. Befunde von Primärerz konnten während dieser Befahrung nicht festgestellt werden.
 


Ein besonderer Fund. Aus ganzem Baum gebeiltes hölzernes Gerinne aus der Zeit um 1250!
 


Das ganze nochmal aus anderer Perspektive!
 


Blick aus dem Füllort durch die vermutete Grundstrecke in den südlichen Bereich der Auffahrung.
 


Zugang vom Baustellenschacht aus zur „Grundstrecke“ im südlichen Teil.
 


Weil es so schön ist, hier nochmal der Blick nach oben in durch den Baustellenschacht.
 


Der hier als „Grundstrecke“ bezeichnete Bereich ist nicht der tiefste Teil in dieser Lagerstätte. Die in diesem Bereich angetroffenen Schächte reichen noch tiefer unter die „Grundstrecke“.
 


Bergbaulicher „Wirrwarr“ unserer Altvorderen, typischer Duckelbergbau !
(Anmerkung zum Verständnis: Als
Duckelbergbau, Duckelbau, oder Duckeln bezeichnet das Deutsche Bergwörterbuch, Heinrich Veith, Breslau 1871, einen Abbau von nahe unter der Erdoberfläche liegenden Lagerstätten mittels kleiner, in der Regel runder und nicht ausgezimmerter Schächte, welche bis auf die Lagerstätte abgeteuft werden und von denen aus man die letztere so weit wie möglich zu gewinnen sucht.)
 


Zum besseren Verständnis mal ein Rekonstruktionsversuch an diesem Motiv! Für uns heute unvorstellbar wie die „Alten“ solche engen Grubenbaue überhaupt auffahren konnten! Es bleibt aber noch die Frage nach dem „Wie“, welche Auffahrungstechnologie ist auf diesem engen Raum anwendbar. Hier müsste mal ein „Auffahrungsversuch“ im Rahmen der experimentellen Archäologie erfolgen!
 

Vom Füllort des Schachtes geht eine weitere Strecke als Querschlag durch das feste Gestein zur benachbarten Grube...
 

...die aber schon im Rahmen der vorangegangenen Sanierung mit Beton verfüllt wurde. Der Querschlag ist söhlig mit der „Grundstrecke“, deshalb auch die Annahme, dass auf einem gleichen Niveau mehrere „Zechen“ mit einer „Grundstrecke“ verbunden waren. Ob diese „Grundstrecke“ auch der Abführung von Grubenwasser diente, ist bisher nicht klärbar.
 

Wie man auch hier am Beton erkennt, lag die nächste Teufe auf dem Gangzug gleich hier daneben.
 

Ein weiterer besonderer Punkt der „Wasserhaltung“ von vor 800 Jahren wartet auf uns. Ein steinernes Sammelbecken für Grubenwasser aus einem Querschlag auf der „Grundstrecke“.
 

Das Becken ist trichterförmig mit einem Fassungsvermögen von gut 20 Liter und einem „Bodenablass“ aus dem Gneis geschlägelt!
 

Zur besseren Erkennbarkeit ist das gleiche Motiv nachgezeichnet.
 

Der „Bodenablass“ des Beckens konnte offensichtlich durch einen flachen Pfropfen, vermutlich ein Stück Brett, verschlossen werden und bei Bedarf konnte das angesammelte Wasser in ein geeignetes Gefäss, vermutlich in einen ledernen Bulgen,  abgelassen werden!
 

Befahrung des gerade 100 cm hohen Querschlages.
 

In der Sohle gerade 30 cm weit, nicht sehr viel für einen Befahrer!  Aber wie hat man bei diesem Profil überhaupt die Auffahrung bewerkstelligt?
 

Blick aus dem Querschlag zur „Grundstrecke“.
 

Wieder auf der „Grundstrecke“ angekommen, Blick zum Baustellenschacht….
 

...und dem weiteren Verlauf in südlicher Richtung.
 

Die Auffahrung der „Grundstrecke“ endet in einem weiteren bergbaulichen „Wirrwarr“. Schacht und Abbau sind wiederum nicht eindeutig zuzuordnen.
 

Ein bemerkenswertes Artefakt. Grubenholz aus der Zeit zwischen 1200 – 1250...
 

….und hier nahezu vollständig erhalten! Das Alter der Hölzer konnte aufgrund des Erhaltungszustandes  dendrochronologisch ermittelt werden.
 

Das wohl interessanteste Artefakt gab es in einem größeren Hohlraum zwischen zwei Schachtbereichen, wohl das gemeinsame Füllort, zu sehen.
 

Es ist natürlich nicht das erste Mal, daß solch ein kleines Kunstwerk in einem Bergwerk auftaucht. Im Untersuchungsschacht 1 im Baufeld Göhler, oder besser unter dem Wohnhaus befand sich eine ähnliche, figurine Reliefdarstellung. Diese ist aber nunmehr im Verwahrungsbeton verschwunden.
 

Ist nur der Versuch einer Rekonstruktion anhand des vorliegenden Bildes.
 

Weiter auf der „Grundstrecke“ sind neben verwitterten Gangstrukturen....
 

...wiederholt Schächte oder Strossenbaue auffindbar. Überall haben die „Alten“ nach Erz geschürft und Hohlräume hinterlassen. Die Fahrt hinauf endet an einer kleinen versinterten Strecke.
 

Hier stand längere Zeit Wasser und führte zu diesen sekundären Ausbildungen.
 

Kurz vor Ende der wirklich hochinteressanten Tour noch ein Blick von der Grundstrecke hinauf in den Baustellenschacht.
 

Und noch ein Raumbild vom Baustellenschacht. Aus dieser Perspektive sind es etwa 15 m bis zum Tageslicht.
 

Während der Ausfahrt der Blick aus dem Fahrtentrum zurück in den Füllort am Baustellenschacht.
 

So werden wir nie wieder in den Schacht blicken können. Es wird alles mit Beton verfüllt!
 

Gleich geschafft! Das Fahrtensteigen kann mit der Fotoausrüstung schon mal nervend sein!
 

Und wie heißt es so schön: „Nach der Befahrung ist vor der Befahrung!“
 

Glück auf !

L. M.