Sie wählten:  www.unbekannter-bergbau.de ---> Historisches ---> Regionales

  

Regionales

  

 

Nicht weniger wichtig, als die eigentliche Arbeit "vor Ort" ist es, fundierte Kenntnisse über die Geschichte des Bergbaus mitzubringen oder zu erwerben. 
 


Ein "Kuxschein" aus dem Jahre 1791
 

Nicht nur, weil 800 Jahre eine lange Zeit sind, in der sich alles immer wieder geändert hat: Regalrecht; Direktionsprinzip; Berggesetz - letzteres gibt es heute noch und ist unter anderem Grundlage für die Zulassung von Besucherbergwerken. 

Nicht nur, weil vom sächsischen Erzgebirge nicht nur technische, sondern auch zahlreiche wirtschaftliche Neuerungen ausgingen: Gewerkschaften, Aktiengesellschaften, Sozialversicherungen wurden hier "erfunden" oder wesentlich weiterentwickelt. Bereits im Jahr 1498 legten die Schneeberger Knappen die Arbeit nieder, um eine Kürzung ihrer Wochenlöhne zu verhindern - heute würden wir es "Streik" nennen.  

Ein Bergwerk zu erforschen und freizulegen setzt auch Wissen darüber voraus, mit welcher Technik und mit welchen Methoden die Vorfahren in den vergangenen Jahrhunderten vorgegangen sind und was einen bei der Aufwältigung der Grube erwarten kann.   

Wir erheben nicht den Anspruch, an dieser Stelle die modernste montanarchäologische Forschung zu betreiben oder vorzustellen. Wir wollen hier einige interessante Fakten zur Bergbaugeschichte Sachsens aufführen und im Übrigen besonders auf die seltenen und meist bescheideneren Zeugnisse vom Beginn des Erzbergbaus hinweisen. Staunend stehen heute die Archäologen immer wieder vor Befunden, die auf ein ähnliches Alter des Bergbaus wie in Freiberg hinweisen. Über den Bergbau vor dem 15.Jahrhundert gibt es nämlich in Ermangelung ausführlicher historischer Quellen nur wenig Kenntnisse, so daß es uns nützlich erscheint, die an verschiedenen Orten recherchierten und in vielen verschiedenen Köpfen gespeicherten Kenntnisse einmal zusammenzufassen. Dazu sei hier Platz eingeräumt. 

Natürlich werden die historischen Beiträge auch durch aktuelle Bilder und Befahrungen ergänzt. Die erfreulicherweise schon angewachsene Zahl von Beiträgen sortieren wir ab sofort nach Regionen und Inhalten. 

Außerdem haben nicht nur Fuhrleute, Schmuggler und Wilderer die Grenze quer durch den Miriquidi nie ernst genommen. Auch die Bergleute waren schon im Hochmittelalter freizügig und sind stets neuen Erzfunden hinterhergezogen. Wir haben hier auf sächsischer und böhmischer Seite des Erzgebirgskammes ein gemeinsames Erbe. Deshalb gibt es bei uns natürlich auch Regionales von unseren Nachbarn auf der böhmischen Seite des Erzgebirgskammes.

  

 
  
  
Ein Vorwort.

Eine Untergliederung unserer nachfolgend aufgelisteten Beiträge zu treffen, erweist sich bei deren glücklicherweise stetig zunehmender Anzahl als gar nicht so einfach. Deshalb erinnern wir zur Einführung kurz an Wesentliches aus der Geschichte der Bergverwaltung in Sachsen.

Den Anfang des heutigen Freistaats Sachsen bildete bekanntlich die Markgrafschaft Meißen, geschaffen im Zuge der Slawenfeldzüge unter den Sachsenkaisern nach der Schlacht bei Oschatz anno 929 n.C. Deren Territorium umfaßte vom 10. und noch bis zur Mitte des 13. Jahrhunderts kaum ein Drittel des heutigen Freistaats. Bereits den 968 gestifteten Bistümern Meißen, Merseburg und Zeitz wurde Münzrecht zugesprochen. Fraglich ist, ob dabei Münzen nur umgeprägt wurden, oder ob bereits zu dieser Zeit (Silber-) Erzbergbau in bescheidenen Umfängen bestand. Die Wahrscheinlichkeit erscheint jedenfalls hoch, daß die Vorkommen im nur wenige Kilometer südlich von Meißen liegenden Scharfenberg bereits viel früher, als heute angenommen, entdeckt wurden (erste urkundliche Erwähnung Scharfenbergs 1222).


Rot umrandet die wettinisch-markmeißnischen Terrtorien um 1200 und die Lage archäologisch belegter Bergbaustandorte der ersten Bergbauphase bis 1350. Über andere streiten sich die Forscher noch, wie etwa Ehrenfriedersdorf, Altenberg, Schwarzenberg oder Eibenstock. Zur Orientierung lassen wir die wichtigsten Autobahnrouten in unserer Grafik drin - die gab´s zu dieser Zeit natürlich noch nicht.

Die Ausgrabungen in Dippoldiswalde belegen eindeutig, daß Freiberg wohl einer der ersten Bergbauorte war, keinesfalls jedoch der einzige im Hochmittelalter. Auch die benachbarten Grundherren waren natürlich gleichermaßen stets an einer Aufbesserung der eigenen Kasse interessiert. Das Bergrecht wurde zu dieser Zeit überwiegend mündlich tradiert und soll Bergbaugebieten im Harz (Goslar) und in Tirol entstammen, wo Aufzeichnungen aus dem 13. Jahrhundert existieren. Die ältesten Aufzeichnungen des Freiberger Bergrechts stammen aus den Jahren 1307 und 1346. Der Freiberger Bergschöppenstuhl wurde auch bei Streitigkeiten in anderen Revieren angerufen, jedoch hatte das Freiberger Bergrecht zunächst keine Geltung außerhalb der Bannmeile um die Bergstadt.

Die erste Bergbauperiode nahm ab 1344 ein abruptes Ende - ausgelöst durch das Ende des mittelalterlichen Klimaoptimums und dem Ausbruch der Pest 1348, wodurch die Bevölkerung in der Region binnen weniger Jahre um rund ein Drittel schrumpfte.

  

Das änderte sich erst allmählich mit der Konsolidierung der wettinischen Herrschaft zwischen der Mitte des 14. und des 16. Jahrhunderts. In dieser Zeit gelang es den Wettinern nicht nur, das erbliche Besitzrecht an der Mark Meißen durchzusetzen, sie erweiterten ihr Herrschaftsgebiet auch durch viele kleinere und größere Fehden sukzessive um die Herrschaften des reichsunmittelbaren Pleißenlandes im Westen und die Burggrafschaft Dohna im Osten, kauften 1546 das Vogtland und tauschten mit Böhmen Königstein gegen Gottesgab und Platten. Schließlich blieben auch die beiden Marken Nieder- und Oberlausitz und das Herzogtum Sagan (Niederschlesien) dauerhaft in wettinischem Besitz. Wäre nicht 1485 die Leipziger Teilung unter den Brüdern Ernst und Albrecht erfolgt, wäre das Herzogtum Sachsen heute ein mächtiger Flächenstaat!

Der allmähliche Wiederaufschwung brachte einerseits die Entdeckung der obererzgebirgischen Silberlagerstätten zwischen Schneeberg und Marienberg mit sich, erforderte andererseits aber auch eine Neuordnung der Bergverwaltung für die rasch wachsende Zahl von Bergwerken und Bergstädten. Diese Bergrechtsreform erfolgte mit dem Erlaß neuer Bergordnungen, z. B. für Annaberg durch Herzog Georg dem Bärtigen 1509. Diese Bergordnungen waren richtungsweisend für die Jahrhunderte bis 1869.

Die Verwaltung wurde von nun an durch Staatsbeamte, die Berghauptleute, unterstützt durch zahlreiche Angestellte, wie Berg- und Gegenschreiber, im Interesse der Gewinnmaximierung für den Staatsfiskus umgesetzt. Bestand behielt die eigene (niedere) Gerichtsbarkeit innerhalb des Bergwesens, für deren Durchsetzung Geschworene bestimmt wurden.

Die wichtigsten Bergämter neben Freiberg waren Altenberg mit Berggießhübel und Glashütte (1446), Ehrenfriedersdorf und Geyer (1466), Schneeberg (1469), Annaberg (1496) und Marienberg (1519). Weitere Bergamtsbezirke hatten nur kurzen Bestand wie etwa Eibenstock (zunächst Vasallenbergamt derer von Tettau auf Schwarzenberg, ab 1527 kursächsisch, später mit Johanngeorgenstadt und Voigtsberg vereinigt) oder die schönburgischen Bergämter Scheibenberg (1515), Oberwiesenthal, Elterlein und Hohenstein-Ernstthal.


Zu dieser Zeit reichte der Besitz der Wettiner weit über das Territorium des heutigen Freistaats Sachsen hinaus. Im gesamten obererzgebirgischen Kreis, aber auch weit im Vorland bis zur Delitzscher Scholle bei Bad Düben, wurde intensiver Erzbergbau betrieben.

   

Bereits während der Blütezeit der zweiten Bergbauphase erfolgten organisatorische Änderungen mit dem Ziel, die Bergverwaltung zu straffen und effizienter zu machen. Dazu zwangen insbesondere die Niederlagen im Siebenjährigen Krieg mit Preußen 1756 bis 1763 und schließlich die Gebietsabtretungen infolge des Wiener Kongresses 1815 nach der Niederlage in den Napoleonischen Kriegen, bei der die Sachsen wiedermal auf der falschen Seite standen. Ergebnis war nicht nur die Gründung der Bergakademie zu Freiberg 1765, sondern auch zahlreiche Zusammenlegungen einzelner Bergämter zu größeren Einheiten in der Bergverwaltung.


In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts bestanden nur noch die Bergamtsbezirke  Freiberg, Marienberg, Annaberg und Schneeberg. Die früheren Bergämter erhielten den Status von "Unter-" oder "Revierabteilungen".

Im Zuge der Neuordnung der Reviere erfolgte ab 1869 mit der Umsetzung des 1. Allgemeinen Berggesetzes für das Königreich Sachsen die Auflösung des Oberbergamtes und der verbliebenen Bergämter Altenberg, Freiberg, Marienberg und Schwarzenberg. Danach bestand nur noch ein Landesbergamt Freiberg, das direkt dem Finanzministerium unterstellt war.

Die Aufgaben der Berginspektoren wurden mehrfach nach territorialen und sachlichen Gesichtspunkten neu zugeschnitten, aus ihnen entwickelten sich seit 1884 die Berginspektionen Dresden, Leipzig, Stollberg und Zwickau. Ihre Aufgaben wurden in der Dienstanweisung vom 29. Dezember 1894 definiert. Die Hauptaufgabe des Landesbergamts bestand in der bergpolizeilichen und verwaltungsmäßigen Aufsicht über den Bergbau im Königreich Sachsen. Sein Geschäftsbereich umfasste am Anfang die bergpolizeiliche Aufsicht, das Ausstellen von Schürfscheinen, die Verleihung von Bergbaurechten, die Mitwirkung an Enteignungs- und Bergschadenfällen, die Genehmigung zur Nutzung von Bergwerkswassern sowie die Überwachung der Revieranstalten. In den Folgejahren wurde der Aufgabenkreis des Bergamts erweitert. So wurde 1904 der Aufsichtsbereich auf die Oberlausitz ausgedehnt. Im Mai 1900 wurden ihm die Aufsicht über unterirdisch betriebene Steinbrüche und Gruben übertragen, seit Oktober 1915 beaufsichtigte es alle staatlichen Erzbergwerke.

Eine erneute und entscheidende Änderung des Allgemeinen Berggesetzes erfolgte durch das Gesetz vom 9. August 1923, mit dem eine Neugliederung der Zuständigkeit der sächsischen Bergbehörden vorgenommen wurde. Das Bergamt Freiberg bekam den Status einer Mittelbehörde und erhielt wieder den Namen "Oberbergamt". Die Berginspektionen wurden wieder zu Bergämtern umformiert.

  


Nach der Einführung des 1. Allgemeinen Berggesetzes für das Königreich Sachsen 1869 wurden die letzten beiden Bergämter, das für Ostsachsen zuständige Oberbergamt in Freiberg und das 1856 wieder gegründete, für Westsachsen zuständige Bergamt Schwarzenberg, aufgelöst und durch ein Landesbergamt mit Sitz in Freiberg ersetzt.

Hinzu kam eine Verlagerung des Bergbaus auf andere Rohstoffe - insbesondere Kohle - sowie zahlreiche Handelserleichterungen im Zuge der Gründung des Deutschen Reiches 1871. Insbesondere der durch die Zollunion und den Eisenbahnbau erheblich billigere Import ausländischer Erze und Rohmaterialien führte zu einer ernsthaften Krise im sächsischen Bergbau. Mit dem Übergang zur Reichsmark auf Goldbasis brach vorallem der sichere Absatz für das Münzmetall Silber ein. Auch wenn es während des 1. Weltkrieges nochmals zu einem Aufleben kam, brachte die Weltwirtschaftskrise 1929 einen völligen Niedergang. Bereits ab dem Ende des 19. Jahrhunderts gingen zahlreiche Zechen ein, 1913 wurde der Bergbau in Freiberg stillgelegt, 1929 in Altenberg. 

Die Kriegswirtschaft unter dem Naziregime brachte nur kurze Zeit später einen erneuten Aufschwung. Geologische Untersuchungen wurden ab 1933 durch die Landesforschungstelle initiiert und die Wiederaufnahme der Erzförderung in zahlreichen Revieren durch die Sachsenerz AG ab 1937 betrieben.

Nach dem Kriegsende und besonders nach dem Beginn des Kalten Krieges war die DDR bestrebt, möglichst wenig Devisen für Rohstoffe auszugeben und den Bedarf so gut wie möglich aus eigenen Ressourcen zu decken. Daher wurde der Abbau bereits kurz nach Kriegsende wieder aufgenommen. Intensive Forschung - sowohl hinsichtlich neuer Lagerstätten, als auch hinsichtlich der Verbesserung der Aufbereitung, um schlechtere Erzqualitäten verarbeiten zu können - ermöglichte es, den Eigenbedarf an einigen Rohstoffen, wie zum Beispiel Zinn, vollständig aus der eigenen Produktion decken zu können. Auch die zu großen Teilen als Reparationsleistung an die damalige UdSSR gelieferte Uranerzförderung der SAG / SDAG Wismut brachte ein ganz neues "Berggeschrei" mit sich.

Aufgrund der Erschöpfung der Lagerstätten wurde 1969 der Steinkohlenbergbau eingestellt, nur in Freital wurden noch bis 1988 uranhaltige Steinkohlen gefördert. Im gleichen Jahr erfolgte aus Rentabilitätsgründen auch die Stillegung des Freiberger Buntmetallerzbergbaus. Mit dem Ende der DDR wurden auch die letzten Erzbergwerke 1991 geschlossen - zumindest bis die Rohstoffpreise so weit steigen, daß sich deren Wiederaufnahme lohnt. 

Neue Bewilligungen nach der Wende umfassen zum Beispiel die Wiederaufnahme des Zinnerzabbaus und die Förderung "nebenbei" bei der Uranerzerkundung entdeckter Vorkommen von Fluß- und Schwerspat in Niederschlag oder von Wolframerzen in Pöhla-Tellerhäuser. Über deren Umsetzung entscheidet der Weltmarktpreis...

Die lange und wechselvolle Bergbaugeschichte in Sachsen macht uns ein Ordnungsprinzip verständlicherweise schwer. Eine Zuordnung unserer Einzelbeiträge zu den einstigen Bergamtsbezirken macht wenig Sinn, da diese - wie eben gelesen - mehrfach wechselte. Was wir aus der langen Bergbaugeschichte wieder gefunden und dokumentiert haben, versuchen wir deshalb im Folgenden vorrangig nach regionalen Gesichtspunkten zu ordnen. Nur einzelne Themenkreise, die sich nicht auf eine bestimmte Region begrenzen lassen, führen wir gesondert (alle Einzelbeiträge aber doppelt) auf. Zur Erleichterung gibt es weiter unten eine "Suchhilfe". Wir hoffen, Ihr findet Euch auch in Zukunft durch.

   

Glück Auf  !
Und: Man sieht sich !

 

 
 
  
     
      Suchhilfe...
 
Die Rubrik "Allgemeine Inhalte" haben wir in unseren Stammtisch zu "Traditionelles" verlegt. 
Erzgebirgsvorland
Westerzgebirge und Vogtland
Mittelerzgebirge
Freiberg von Gersdorf bis St. Michaelis
Osterzgebirge
Die Wismut hat überall gegraben und ist uns deshalb eine separate Zusammenstellung wert. 
Sächsische Bergbaukalender
     

   
  
 

  
Regionales aus dem Erzgebirgsvorland: 

Wir schnappen uns wieder die Karte von Sachsen von oben und ziehen ganz grob eine Grenze entlang der Autobahnen 72, 4 und 17. Südlich davon liegt das Erzgebirge. Alles andere könnte man also zum Erzgebirgsvorland zählen; was vielleicht unter geomorphologischen Gesichtspunkten nicht so ganz korrekt ist, für unsere Zwecke aber ausreicht. In diese Karte zeichnen wir wieder Schlägel und Eisen ein und stellen erstaunt fest, daß sich der Bergbau in Sachsen bei weitem nicht auf den Erzbergbau im Erzgebirge beschränkt hat... (Und da zählen wir die Gewinnungsbetriebe der Steine- und Erdenrohstoffe noch gar nicht hinzu.)

    

Im "Hohen Norden" Sachsens:
 

Bitte klicken Sie zum Lesen der Einzelbeiträge auf diese Tasten:

Wer hat es gewußt? Neben der erst seit der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts intensiv genutzten Braunkohle gab es nördlich von Leipzig auch Erzbergbau...

Wir waren im "Fernen Osten" der Montanregion unterwegs...

Zum Abbau des Plattendolomits in der Frohburg- Bornaer Mulde

Nachtrag zum Abbau des Plattendolomits bei Tautenhain

Nachtrag zum Abbau des Plattendolomits bei Frohburg

Wo wir einmal hier sind: Die Bergkeller unter dem Kirchberg in Geithain

Einen haben wir hier noch: Der Geithainer Heimatverein hat es ausgegraben...

Über den kleinen Globus gibt es die passenden Earth Cache- Koordinaten.   
   
Bergbau in der Mügelner Senke:

 
 

Einführung, Allgemeines zur Geologie und Technologie und zur Montangeschichte

Zum Dolomitabbau auf Ostrauer Flur, sowie östlich und nordöstlich von Ostrau (Pulsitz, Kalkgrund in Ostrau-Gohris und Eichberg bei Zschochau)

Zum Dolomitabbau südlich und südwestlich von Ostrau (Münchhof, Trebanitz und Rittmitz)

Die Entwicklung des Dolomitabbaus in Ostrau bis zur Gegenwart (vom VEB Fortschritt Pulsitz bis zur Ostrauer Kalkwerke GmbH)

Zum Dolomitabbau westlich von Ostrau (Lützschera, Obersteina, Pfarrsteina und Kiebitz)

Zum Dolomitabbau südlich von Mügeln (Görlitz, Schrebitz, Däbritz und Paschkowitz)

Über den kleinen Globus gibt es die passenden Earth Cache- Koordinaten.   
   
Im Nossen- Wilsdruffer Schiefergebirge bei Meißen:

 
 

Zum Kalkstein- und Marmor- Bergbau im unteren Triebischtal zwischen Robschütz und Schmiedewalde 

Zum Kalkstein- Bergbau im mittleren Triebischtal zwischen Blankenstein und Helbigsdorf, sowie bei Braunsdorf südlich von Wilsdruff 

Ein Nachtrag zum Kalksteinbergbau in Blankenstein: Weiteres zur Geschichte und  Befahrung des Schönberger Stollens

Ein Nachtrag zum Kalksteinbergbau südlich von Wilsdruff in Tharandt

Über den kleinen Globus gibt es die passenden Earth Cache- Koordinaten.   
 
Umgebung von Zwickau:

 
 

Zum Nickelerzbergbau bei Callenberg und zur Verhüttung in St. Egidien

Zum Dolomitabbau bei Crimmitschau und Meerane am Südostrand der Zeitz- Schmölln'er Mulde

Einen aus heutiger Sicht ziemlich vergeblichen Bergbauversuch auf Golderze gab es Ende des 17. Jhdt. nördlich von Zwickau. Er kam bei der Gewinnung von Stein- und Erdenrohstoffen zufällig wieder ans Tageslicht. Der Betreiber des Tagebaus hat uns dankenswerterweise eine kleine Dokumentation zur Verfügung gestellt.

Zum Marmor- und Kalkbergbau bei Wildenfels

  
Bergbau in der Umgebung von Flöha:

 
 

Zur Erinnerung an einen Erforscher der Montangeschichte:
Helmut Kroh´s Dokumentation des Kalkabbaus bei Flöha 

Die Dissertation von P. Kleinstäuber:
Ein Zeitdokument von 1920 über den Steinkohlenabbau bei Flöha 

  
Steinkohlenbergbau in Hainichen:

 
 

Vorwort und zur Geologie der Steinkohlenlagerstätte bei Hainichen und Berthelsdorf 

Zur Entwicklung von Technologie und Bergrecht am Beispiel der Steinkohlenlagerstätte bei Hainichen und Berthelsdorf 

Zur Geschichte des Steinkohlenbergbaus bei Hainichen  

Zur Geschichte des Steinkohlenbergbaus bei Oberberthelsdorf sowie am Höll-Loch zwischen Niederberthelsdorf und Cunnersdorf

Zur Geschichte des Steinkohlenbergbaus bei Ottendorf und Cunnersdorf sowie ein Versuch einer kurzen Zusammenfassung und eine Quellenauswahl

Ein Nachtrag zu Untersuchungen in der Hainichen- Ebersdorfer Mulde nach 1945

 
Umgebung von Rochlitz:

 
 

Wahrscheinlich nur unwesentlich jünger als die Burg Meißen im Osten erhebt sich die Burg Rochlitz über das Muldental. Bis zum Jahr 1143 war Rochlitz Reichsgrafschaft, danach fiel sie an die Wettiner. Auch in der Umgebung dieser alten Feste gab es Bergbau, von dem kaum noch etwas erhalten geblieben ist. Die AG Historischer Bergbau Seelitz i.G. hat dazu recherchiert, ihren Bericht finden Sie hier: 

Inzwischen gibt es aus Seelitz Neues zu vermelden: 
  
Wolkenburger Revier:
 
 
Am Tag des Geotops 2009 gewährten die Bergbaufreunde aus dem Wolkenburger Bergbaurevier einen kleinen Einblick in die jüngste Geschichte des Reviers. 
Da uns - zumal bei schlechtem Wetter wie 2011 - am Tag des Geotopes keiner findet, entstand nebenbei dieser kleine Beitrag über Markscheide- und Gedingezeichen im Segen Gottes Erbstolln
Über den kleinen Globus gibt es die passenden Earth Cache- Koordinaten.   

  
  
 

  
Regionales aus dem sächsischen Westerzgebirge und dem Vogtland:

Die folgenden Grafiken sind etwas detaillierte Ausschnitte aus der Karte oben und geben einen kleinen Überblick, was wir ungefähr zur Region Westerzgebirge zählen: Mit den einstigen Bergamtsbezirken Annaberg, Schneeberg - Johanngeorgenstadt und Eibenstock ist die Region zugegebenermaßen ziemlich groß geraten. Die eingetragenen Grubennamen beanspruchen keine Vollständigkeit, sondern sollen die Orientierung anhand bekannter Namen erleichtern.

 


Sächsisches Vogtland:
 

Bitte klicken Sie zum Lesen der Einzelbeiträge auf diese Tasten:

Einen Befahrungsbericht eines unserer Leser im Stolln Brunndöbra finden Sie hier:  

Einen Beitrag eines unserer Leser zum Bergbau bei Ebersbrunn finden Sie hier: 

Zinn und Eisen entlang des Grüner Grabens in Eibenstock:

Zwönitz:
 
 
Communbergbau in Zwönitz: Neues Glück Stolln 
Ergänzungen zum Communbergbau in Zwönitz: Segen Gottes Fundgrube, St. Christoph Stolln und Felsbauend Glück Stolln 
Communbergbau in Zwönitz: Sanierung des Hilfe Gottes- Stollns

Annaberg - Bärenstein:
 
 
Vor dem Tag des Geotops 2010 haben wir uns die St. Briccius Fundgrube angeschaut. 
Altbergbau und Wismut-Geschichten aus Bärenstein...
Rückblick auf Sanierungsbaustellen in Bärenstein 
Marmor- und Dolomitabbau im oberen Zschopautal
Marmor- und Dolomitabbau am Fuß des Fichtelberges bei Hammerunterwiesenthal

Aue - Schwarzenberg:
 
 
Schon wieder eine Weile her: Einst Deutschlands tiefstes Besucherbergwerk. 
Rückblick auf Sanierungsbaustellen in Raschau 
Befahrung der Grüner Zweig Fundgrube zu Schlettau 
Gänzlich unbekannter Bergbau bei Rittersgrün  
Ziemlich unbekannter Bergbau bei Aue
Zum Bergbau bei Antonsthal 
Marmor- und Dolomitabbau bei Schwarzenberg
Ein Nachtrag zum Marmor- und Eisensteinabbau in der Grube Neue Silberhoffnung bei Pöhla
Marmor- und Dolomitabbau am Fuß des Scheibenbergs
Über den kleinen Globus gibt es die passenden Earth Cache- Koordinaten.   

Schneeberg - Schlema:
 
 
Zur Grube Wolfgangmaßen zu Neustädtel  
Rückblick auf Sanierungsbaustelle: Neu Frisch Glück Stolln in Oberschlema

  
  
 

  
Regionales aus dem mittleren Erzgebirge:

Auch hier eine kleine Übersichtsdarstellung vorweg: Die Westgrenze bildete ursprünglich Preßnitz- und Zschopautal, die Ostgrenze die Flöha. Bereits im 18. Jahrhundert wurde der Bergamtsbezirk aber bis nach Wolkenburg und nach Nordsachsen ausgedehnt.


 

 

Bitte klicken Sie zum Lesen der Einzelbeiträge auf diese Tasten:

Eine Befahrung zwischen Wolkenstein und Marienberg  
Der Rudolphschacht zu Lauta bei Marienberg
Zum Kalk- und Marmorabbau am Hahnrück zwischen Geyer und E´dorf 
Zum Dreikinderschacht bei Geyer

  
  
  

  
Regionales aus dem Freiberger Revier: 

Auch hier eine Übersichtskarte vorweg: Das Altenberger Revier mit Seiffen, Glashütte und Lauenstein gehörte zuletzt ebenfalls dazu, aber das würde nun weiß Gott zu umfangreich für ein "Revier".


 

 
Gersdorf bei Roßwein:

 

Bitte klicken Sie zum Lesen der Einzelbeiträge auf diese Tasten:

Überblick zum Revier von Segen Gottes Erbstolln
Technische Denkmale Übertage
 
Halsbrücker Spat
:
 
 
Eine Chronik des Halsbrücker Bergbaus aus den letzten Betriebsperioden 1935-1968 von R. Klanthe, Halsbrücke  
Zur Baugeschichte der Hohen Esse in Halsbrücke  
Befahrung des  Anna Stolln bei Halsbrücke 
Baustellenbesuch auf dem Planer Stolln bei Halsbrücke 
Befahrung des Samuel-Spats am Ferdinand Schacht zu Rothenfurth 
Befahrung des Verbindungsquerschlags am Ferdinand Schacht zu Rothenfurth 
Befahrung des Freiberg-Dresdener Gesellschaftsstollns bei Großschirma  
 
Zentralrevier
:
 
 
Befahrung des Fuchsstollns bei Tuttendorf   
Medizinisches von den fiskalischen Hüttenstandorten im Freiberger Revier
Die Hauptschächte auf historischen Fotos: 
Kunsträder und Turbinen im zentralen Revier kann man hier bestaunen: 
Einen Befahrungsbericht auf dem Erzengel Stehenden finden Sie hier: 
Einen Befahrungsbericht auf dem Hiob Spat finden Sie hier: 
Befahrung der Ludwigschachter Rösche: 
Bilder vom "Tafelfriedhof" finden Sie hier: 
 
Weißenborn - Muldenhütten
:
 
 
Das Grubenfeld Morgenstern samt Morgenstern Erbstolln. 
Zur Geschichte der Vorgängergruben von Morgenstern samt Neuer Morgenstern Erbstolln. 
Die Abrahamer Schächte im Grubenfeld Morgenstern
Ein vergessener Wasserweg: Der Werner Stolln und Graben. 
Befahrung der Neumorgensterner Rösche des Werner Stollns
Befahrung der Hüttenrösche:  
 
Brand-Erbisdorf:

 
 
Ein Befahrungsbericht im Kunstschacht von Sieben Planeten bei Linda: 
 
Lichtenberg:

 
 
Eine montanhistorische Befahrung im Trau auf Gott Stolln zu Lichtenberg
 
Frankenstein:

 
 
Einen Bericht zur Geschichte und Wiederentdeckung des Frankensteiner Bergbaus finden Sie hier: 
Wie die Aufwältigung des Tiefen Anweisung Gottes Stollns  in Frankenstein begann, erfahren Sie hier: 
Auf dem östlichen Flügel des Tiefen Anweisung Gottes Stollen wurde 2014 der Huthausschacht unterfahren... 
Wie weit die Bergbaufreunde auf dem Danieler Stollnflügel bis 2010 vorangekommen sind, erzählen wir hier:
Wie weit die Bergbaufreunde bis 2014 in Richtung Samuelschacht vorangekommen sind, verraten sie hier:
 
Memmendorf:

 
 
Eine Dokumentation der erhaltenen Zeugnisse des Kalkstein- bzw. Dolomitmarmorabbaus auf der Lagerstätte zwischen Frankenstein und Memmendorf.
Über den kleinen Globus gibt es die passenden Earth Cache- Koordinaten.   
 
Bräunsdorf:

 
 
Aktuelle Bilder zum Bräunsdorfer Bergbaugebiet im westlichen Freiberger Revier
Aktuelle Bilder aus dem Gebiet der Siegfried Fundgrube im westlichen Freiberger Revier
Eine Sanierungsbaustelle in Bräunsdorf: Tagesschacht der Kühschacht Fundgrube. 
Über den kleinen Globus gibt es die passenden Earth Cache- Koordinaten.   
 
Oberschöna:

 
 
Die Grubenfelder von Hohneujahr, Eherne Schlange, Junger Schönberg u. a. um Oberschöna.
Die Grubenfelder von Dorothea Erbstolln, Zenith u.a. in Oberschöna.
Das Grubenfeld von Unverhoffter Segen Gottes in Oberschöna ist uns noch einen separaten Beitrag wert.
Die Zeugnisse des Quarzitabbaus bei Oberschöna.
Über den kleinen Globus gibt es die passenden Earth Cache- Koordinaten.   

  
  
 

 
Regionales aus dem Osterzgebirge:

Der "Rest" ganz im Osten:

 

 
Glashütte und Dippoldiswalde:

 

Bitte klicken Sie zum Lesen der Einzelbeiträge auf diese Tasten:

Befahrung einer Baustelle im Uraltbergbau in Dippoldiswalde
Befahrung einer neuen Baustelle im Uraltbergbau von Dippoldiswalde
Befahrung einer neuen Baustelle im Uraltbergbau von Dippoldiswalde
Fundstücke aus dem Uraltbergbau von Dippoldiswalde
Neue Befahrungen im Uraltbergbau von Dippoldiswalde
Silberrausch und Berggeschrey - Ein Besuch in der Wanderausstellung 
Neue Befahrungen im Uraltbergbau von Dippoldiswalde
Altbergbau- Befahrungen in Glashütte 
 
Weißeritztal - Edle Krone:

 
 
Zum Berggebäude Edle Krone
Eine Befahrung im Aurora Erbstolln bei Dorfhain 
 
Sadisdorf, Altenberg und Zinnwald:

 
 
Zwei Befahrungen übertage in Sadisdorf 
Untertage in Sadisdorf: Auf dem Kupfergrübner Stolln.
Übertage in Niederpöbel: Das Bergbaugebiet "Eule"
Befahrung des Magdalenastollns bei Schellerhau
Historisches über den Zinnwalder Bergbau
Zeittafel zum Bergbau in Zinnwald
Drei lagerstättenkundliche Befahrungen in der Lagerstätte Zinnwald-Georgenfeld 
Das vergangene Besucherbergwerk "Heinrichsohle" in Altenberg
Über den kleinen Globus gibt es die passenden Earth Cache- Koordinaten.   

  
  
 

 
Die haben überall gegraben: Beiträge zum Bergbau der SAG / SDAG Wismut.

 

 
Aus der Zeit des aktiven Uranerzbergbaus - insbesondere aus seiner Anfangsphase, als er noch unter der Rigide der SMAD erfolgte - sind Bilddokumente nur sehr begrenzt vorhanden. Wir bitten deshalb unsere Leser, gelegentlich mal in alten Familienalben zu blättern, ob sich darin nicht noch etwas findet. Für die Mithilfe bei der Ausgestaltung unserer Beiträge sei allen herzlich gedankt !

Die folgenden, inhaltlich dem Uranerzbergbau zugeordneten Beiträge ordnen wir oben auch regional ein, führen sie überwiegend also doppelt auf.

Eine Karte bringen wir an dieser Stelle nicht, anstelle dessen...

 

Bitte klicken Sie zum Lesen der Einzelbeiträge auf diese Tasten: 

...stellen wir eine kleine Übersicht voran. 
Beispiel für die Uranerzerkundung in Raschau 
Altbergbau und Wismut-Geschichten aus Bärenstein...
Beispiele für die Uranerzerkundung in Bärenstein 
Eine Befahrung zwischen Wolkenstein und Marienberg
Schon wieder eine Weile her: Einst Deutschlands tiefstes Besucherbergwerk.
Er war wohl das größte "Loch", daß die Wismut je gegraben hat und ist inzwischen völlig unter einer Neuen Landschaft verschwunden. Die umliegenden Kegelhalden waren auch von Sachsens Bergen aus zu sehen und deshalb blicken wir mit diesem Beitrag noch einmal nach Ostthüringen hinüber...

  
  
 

 
Sächsische Bergbaukalender

 

 

Eine Institution...  Der sächsische Bergbaukalender schlechthin.

Auch nicht schlecht! (Aber nicht jugendfrei...) Noch ein Bergbaukalender .